Forschungsergebnisse

Im Jahre 2002 wurde die erfolgreiche Kooperation des Bereichs Nuklearmedizin mit der Erwachsenenkardiologie im Bereich Infarktdiagnostik fortgeführt.

Darüber hinaus wurde mit der Erwachsenenkardiologie auch an einer Multicenterstudie mit in Hypothermie behandelten Infarktpatienten begonnen. Weiterhin werden die szintigrafischen Daten von einer erfahrenen MTA des Instituts auch in die wissenschaftliche Datenbank der Erwachsenenkardiologie eingegeben.

Die Zusammenarbeit fand ihren Niederschlag auch in entsprechenden Publikationen.

Mit dem Bereich Kinderkardiologie wurde in der Nuklearmedizin ebenfalls kooperiert, hier wurden gemeinsame Auswertungen bei Patienten mit Zustand nach operativer Versorgung einer Transposition der großen Arterien mittels Radionuklidventrikulogramm durchgeführt sowie auch bei einer anderen Patientengruppe die Auswirkung der Fontan-Zirkulation in der Lungenperfusionsszintigrafie untersucht. Entsprechende Publikationen sind erschienen oder in Vorbereitung.

Im Bereich Nuklearmedizin befindet sich seit 2002 eine umfangreiche Promotionsarbeit in Erstellung, hier wird die Gated-SPECT-Analyse an der E-Cam mit verschiedenen Softwaretools in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenkardiologie mit deren Herzkatheterdaten bei herzszintigrafischen Untersuchungen korreliert.

Das im Juni neu in Betrieb gegangene Multislice-CT hat sich im Haus sowohl in der Klinik als auch in der Wissenschaft gut etabliert und revolutioniert die kardiale und vaskuläre Bildgebung.

Entsprechende wissenschaftliche Fragestellungen werden im Bereich der Elektrophysiologie (Anatomie des linken Vorhofs) sowie Koronardarstellung bearbeitet.

Umfangreiche Studien zum Vergleich Herzkatheter und Cardiac-CT wurden im Jahr 2002 beim Bundesamt für Strahlenschutz beantragt. Ebenfalls werden zusammen mit der Herzchirurgie Fragestellungen im Umfeld der chirurgischen Vorhofflimmerablation bearbeitet. Alle diese wissenschaftlichen Projekte erfolgen in intensiver interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Fortgeführt wurde im angiologischen Sektor die Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum rechts der Isar und der Neurologie, wobei hier eine wissenschaftliche Evaluierung der Auswirkungen der Carotis-Stent-Implantation auf die Hirnperfusion und evtl. Nebenwirkungen vorgenommen wird.

Für den Bereich der Entwicklung ist die Einführung der neuen Flat-Panel-Detektortechnik in der Thoraxdiagnostik zu erwähnen.