Überwachungsstation

Die Überwachungsstation ist die Aufnahmestation der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen des Deutschen Herzzentrums München.

Hier stehen sechs Betten mit Monitorüberwachung zur Verfügung. Das Team, das Sie auf der Überwachungsstation betreut, besteht aus einem Oberarzt, drei Assistenzärzten/-innen sowie sieben Krankenschwestern bzw. Krankenpflegern. Die Überwachungsstation befindet sich im Erdgeschoss des Herzzentrums in unmittelbarer Nachbarschaft der Herzkatheterräume.

Sie steht rund um die Uhr als Notaufnahme zur Verfügung.

Von niedergelassenen Ärzten und auswärtigen Kliniken werden Patienten über die Überwachungsstation für eine dringliche Herzkatheteruntersuchung, eine elektrophysiologische Untersuchung etc. angemeldet.

Patienten, die zu einer Herzkatheteruntersuchung in die Überwachungsstation eingewiesen werden, treffen in der Regel gegen 8 Uhr ein. Eine unserer Pflegekräfte teilt das Bett zu, anschließend wird ein EKG geschrieben und Blut abgenommen. Dann erfolgen eine eingehende Anamnese (Befragung zu den Beschwerden und der Krankengeschichte) und eine körperliche Untersuchung.

Der geplante Eingriff wird ausführlich erklärt. Die Herzkatheteruntersuchung erfolgt am späten Vormittag, manchmal auch erst im Verlauf des Nachmittags.

Die Untersuchung selber dauert nur etwa 15 Minuten. Im Anschluss an die Untersuchung wird der Katheter gezogen, die Punktionsstelle für etwa zehn Minuten abgedrückt und bis zu sechs Stunden ein Druckverband angelegt.

Wenn jedoch die Untersuchung den Nachweis behandlungsbedürftiger Engstellen an den Herzkranzgefäßen erbringt, wird in der Regel direkt im Anschluss an die diagnostische Katheteruntersuchung eine Ballonaufdehnung (PTCA) - meistens mit Stentimplantation - vorgenommen.

Anschließend wird der Patient auf der Überwachungsstation betreut. Etwa drei Stunden nach der Aufdehnung wird der Katheter gezogen und ein Druckverband bis zu zwölf Stunden angelegt. Da die Patienten nach einer Aufdehnung bis zu vier Tage in der Klinik verbleiben, werden diese Patienten nach der Überwachungsphase am nächsten Tag auf eine der Normalstationen verlegt.

Patienten, bei denen keine Aufdehnung vorgenommen wurde, bleiben eine Nacht auf der Überwachungsstation und können am folgenden Morgen - nach Kontrolle der Punktionsstelle - die Klinik wieder verlassen.
 

Fragen, die häufig im Zusammenhang mit einer Einweisung in die Überwachungsstation gestellt werden:

 

  1. Soll man an dem Tag der Aufnahme nüchtern sein?
    Ja, an diesem Tag sollte auf das Frühstück und auch auf Flüssigkeitsaufnahme verzichtet werden.
     
  2. Wann sollte man am Aufnahmetag eintreffen?
    Sie sollten zwischen 7.30 und 8.30 Uhr eintreffen. Dann verbleibt genug Zeit für die Aufnahme, bevor mit der Katheteruntersuchung begonnen wird.
     
  3. Kann es sein, dass die Katheteruntersuchung erst am Nachmittag durchgeführt wird?
    Ja, leider können wir Ihnen nicht garantieren, dass die Katheteruntersuchung am Vormittag durchgeführt wird. Da wir viele Notfälle aus München und der Umgebung versorgen, gibt es Tage, an denen Patienten, die zu einem geplanten Eingriff kommen, mehrere Stunden später behandelt werden, als ursprünglich geplant war. Wir bitten dabei um Ihr Verständnis.
     
  4. Gibt es feste Besuchszeiten auf der Überwachungsstation?   Nein, prinzipiell ist es zu jeder Tageszeit möglich, Angehörige auf der Überwachungsstation zu besuchen, gegebenenfalls jedoch mit Wartezeiten.
     
  5. Brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt, um auf der Überwachungsstation aufgenommen zu werden?
    Nein, wenn es sich um einen Notfall handelt, können Sie jederzeit aufgenommen werden und brauchen dafür keine Überweisung.
     

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