Anästhesiologische Intensivmedizin

Die postoperative Phase (Intensivmedizin)

In den ersten Tagen nach der Operation werden bedarfsangepasst starke (Opioide) und weniger starke (Nicht-Opioide wie Paracetamol) Mittel zur Schmerzbekämpfung verabreicht. Bei Stabilität der Funktion lebenswichtiger Organe kann der Patient von der Beatmung entwöhnt werden.

Auf den von der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie geleiteten Intensivstationen (1.3 und 1.1) ist ständig ein Facharzt für Anästhesie innerhalb der Regelarbeitszeit präsent.

Er ist Ansprechpartner für alle Fragen zur anästhesiologischen Intensivmedizin. Diese betreffen insbesondere die differenzierte Beatmung der oftmals pulmonal vorerkrankten Patienten und deren Entwöhnung vom Beatmungsgerät.

Außerhalb der regulären Arbeitszeit ist der Anästhesist im Bereitschaftsdienst Ansprechpartner für alle Intensivstationen des Hauses, wobei er nicht nur von der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, sondern auch von der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen und der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie zu Rate gezogen wird.

Im Rahmen der Intensivbehandlung leistet das Team der physikalischen Medizin vor allem durch gezielte Atemtherapie einen wesentlichen Beitrag zur Genesung der Patienten.