Empfehlungen des DHM

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Patienten,

wir verstehen Ihre Besorgnis hinsichtlich einer Gefährdung durch eine Corona-Virus-Infektion bei bestehendem angeborenem Herzfehler.

Viele dieser Infektionen verlaufen milde oder sogar ohne Symptome. Es lässt sich aber im Einzelfall nicht ausschließen, dass im Falle einer COVID-19-Infektion ein erhöhtes Risiko für einen komplizierten Verlauf besteht.

Unsere Empfehlungen lauten:

  • Es gelten für alle die allgemeinen Vorschriften, die über das RKI, die Landesregierungen und die Bundesregierung ausgegeben werden.
  • Bitte beachten Sie, dass alle nachfolgenden Informationen durch die aktuelle Situation Änderungen unterworfen sein können!
  • Um das Risiko einer Ansteckung durch das neue Corona Virus zu vermindern, empfehlen wir chronisch kranken Patienten und ihren Eltern folgende Maßnahmen:
    • Hände waschen mit Wasser und Seife:
      • wenn man von draußen rein kommt
      • nach dem Naseputzen
      • nach Toilettengang
      • vor dem Essen zubereiten oder verabreichen
      • vor dem Essen (Kinder)
    • Abstand halten und Menschenansammlungen meiden
    • Spaziergänge an der frischen Luft/Sport an der frischen Luft/Rad fahren mit entsprechendem Abstand zu anderen Personen ist erlaubt (solange keine anderslautenden offiziellen Empfehlungen vorliegen!)
    • Hände schütteln vermeiden

  • 1,5 bis 2 m Abstand halten zu anderen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben
  • In Papiertaschentung oder Armbeuge husten und niesen. Taschentuch danach in einem verschließbaren Abfallkübel entsorgen
  • Schule / Kindergarten: Allgemeine Vorgaben der Länder beachten

  • Ausgangs- und Reisebeschränkungen der Länder beachten

Empfehlungen für den Einzelfall:

  • Aufgrund eines erhöhten Risikos empfehlen wir, dass Sie sich möglichst nur zu Hause aufhalten.
  • Wir raten Ihnen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Wir empfehlen eine Herausnahme aus dem Beruf nur in Absprache mit Ihrem behandelnden Hausarzt oder Herzspezialisten.
  • Sollten Sie in einem Gefahrenbereich arbeiten, erfolgt die Entscheidung über die Notwendigkeit des Tragens einer FFP2- oder FFP3-Maske nach einer fachkundigen Gefährdungsbeurteilung bzw. Risikobewertung durch Ihren Arbeitgeber vor Ort unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten unter Einbeziehung des Hygienefachpersonals, des betriebsärztlichen Dienstes und ggf. in Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt.
  • Für Ärzte, Pflegekräfte oder pflegende Personen: Bei der allgemeinen Behandlung und Pflege von Erkrankten mit unspezifischen akuten respiratorischen Infektionen wird in dieser ausgerufenen Notfallsituation ein MNS als Hygienemaßnahme für ausreichend gehalten, sofern sowohl die erkrankte als auch die behandelnde bzw. pflegende Person einen MNS tragen. Dabei sollte aber sichergestellt sein, dass es sich nicht um Covid-19 handelt!
  • FFP2-Masken sind für die behandelnde Person bei Maßnahmen erforderlich, die mit einer Aerosolexposition einhergehen.

Für weitere hilfreiche Informationen verweisen wir auf folgende Internetseiten:

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. H. Kaemmerer

(Oberarzt der Klinik)